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Musiktherapie in der Neurorehabilitation

Konzept für einen stationären Aufenthalt von 6 Wochen:
 
Ziele:
  • Überwindung des Autonomieverlustes
  • Herausführen aus kommunikativer Isolation
  • Halt geben über Aktivierung musikalischer Erinnerungen
  • Verarbeitung des Krankheitstraumas
  • Überwindung von Abwehrmechanismen
  • Wahrnehmung und Ausdruck von Gefühlen, Spiegelung von Emotionen
  • Auditive Spiegelung/Rückmeldung
  • Akustische Kontrolle bei motorischem Training
  • Initiieren und Unterstützung kognitiver Prozesse
  • Raum schaffen für Symbolisierung, symbolisches Handeln
  • Erfahrung von Selbstwirksamkeit
  • Erfahrung und Stärkung sozialer Kompetenzen
  • Vorbereitung bzw. Unterstützung zur Wiedererlangung sprachlicher Kompetenzen
  • Anregung kreativen Handelns
Therapeutische Einheiten:
  • Kontaktaufnahme mittels Musik
  • Funktionale Musiktherapie, Training mit PAS (Pulsierende auditive Stimulation), Synchronisation von Bewegungen mit Musik, Verbesserung der Symmetrie und Steigerung der Geschwindigkeit
  • Bimanuelles motorisches Lernen zur Stimulation und wechselseitigen Beeinflussung beider Gehirnhälften
  • MTE – Musiktherapeutische Tiefenentspannung
  • Klangreisen
  • Musikalische Improvisation mit Instrumenten und Stimme
  • Akustisches Biofeedback
  • MIT (Melodic-Intonation-Therapy), T.M.R (Therapie melodique et rhythmee)
  • Carrier-Melodies
  • Rhythmustraining (z.B. TaKeTiNa)
Empfehlung: Mindestens 1 Einzeltherapiesitzung und 1 Gruppentherapiesitzung pro Woche
 
Instrumentarium:
Monochord oder Körpertambura, große Schlitztrommel (Big Boom), Klangschalen oder Gong, Trommeln, Rasseln, Klavier, Oceandrum, Klangstäbe, Chimes, Metallophon oder Xylophon, Flöten
Ihr Ansprechpartner
Dr. med. Dipl. Mus.-Paed.  Matthias Blume

Dr. med. Matthias Blume, Dipl. Mus.-Paed.

Chefarzt der Fachklinik für Neurologie

Tel. +49 356 03 63 587

Kontakt und Vita